Dresdner Stollen



Die Rosinen über Nacht in dem Rum einweichen. Gut abtropfen lassen. Das Mehl in eine große Schüssel schütten oder sieben. In die Mitte eine Vertiefung machen. Die frische Hefe hineinbröckeln und mit etwas Zucker und lauwarmer Milch zu einem Brei verrühren. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Den restlichen Zucker, die restliche Milch, das in Flöckchen geschnittene Fett, Salz und Gewürze dazugeben, alles vermischen und so lange kräftig durchkneten, bis der Teig Blasen wirft und sich vom Schüsselrand löst. (Trockenhefe einfach mit dem Mehl vermischen und mit den übrigen Zutaten zu einem Teig verarbeiten.) Die Schüssel zudecken und den Teig 30 bis 40 Minuten gehen lassen. Die Rosinen, die Korinthen, Zitronat, Orangeat und die Mandeln unter den Teig kneten. Noch einmal 30 bis 40 Minuten gehen lassen. Auf eine bemehlte Arbeitsflächen geben und mit der Teigrolle zu einem dicken Oval auseinander drücken. Den Teig der Länge nach zusammenklappen, so dass ein Stollen entsteht; das untere Teigstück soll dabei etwas vorstehen. Den Stollen auf ein gefettetes Backblech legen und bei 190 bis 200 Grad etwa 70 bis 90 Minuten backen. Noch warm mit zerlassener Butter oder Margarine bepinseln und dick mit Puderzucker bestäuben. Anmerkung: Wenn ihr im Besitz von Stollenformen seid, könnt ihr die natürlich auch verwenden. Die Teigmenge reicht dann für eine große und eine kleine Form. Ihr müsst aber daran denken, dass sich die Backzeit in der Form um etwa 15 Minuten verlängert! Haltbarkeit: Nach drei bis vier Wochen ist er gut durchgezogen und schmeckt von da an am besten. Dann hält der Stollen noch mindestens acht Wochen.